HSM-B ist die digitale Alternative zur klassischen SMC-B. Sie ermöglicht Einrichtungen im Gesundheitswesen, sich sicher und kartenlos gegenüber der Telematikinfrastruktur zu authentifizieren. Statt einer physischen Karte wird die digitale Institutionsidentität in einem besonders geschützten Hardware-Security-Modul in einem Rechenzentrum verwaltet.
Was ist HSM-B?
Die HSM-B übernimmt die Funktion der klassischen SMC-B, kommt jedoch ohne gesteckte Karte vor Ort aus. Ein Hardware-Security-Modul ist ein hochsicheres technisches System, das kryptografische Schlüssel und Zertifikate speichert und verarbeitet.
Über diese Schlüssel und Zertifikate kann sich eine Einrichtung eindeutig gegenüber der Telematikinfrastruktur ausweisen. Die Authentifizierung erfolgt zentral und sicher im Hintergrund.
Wofür brauche ich HSM-B im Gesundheitswesen?
Mit HSM-B können Pflegeeinrichtungen, Arztpraxen, Apotheken, Kliniken und andere Leistungserbringer Zugang zur Telematikinfrastruktur erhalten, ohne eine physische SMC-B vor Ort einsetzen zu müssen.
Die Bereitstellung erfolgt in Verbindung mit einem TI-Gateway. Dadurch können Kartenversand, Postlaufzeiten und aufwendige Installationen reduziert werden. Nach der ersten Aktivierung kann die Authentifizierung dauerhaft automatisiert erfolgen.
Warum ist HSM-B wichtig?
HSM-B vereinfacht den technischen Zugang zur Telematikinfrastruktur. Einrichtungen benötigen weniger lokale Hardware und der laufende Betrieb wird wartungsärmer. Auch manuelle Eingaben wie regelmäßige PIN-Eingaben können entfallen.
Kartenterminals bleiben dennoch weiterhin relevant, zum Beispiel zum Auslesen der elektronischen Gesundheitskarte oder des elektronischen Heilberufsausweises.
Fazit
HSM-B ist ein wichtiger Schritt hin zu einer kartenlosen und zukunftsfähigen TI-Anbindung. Sie ersetzt die klassische SMC-B digital, reduziert technischen Aufwand vor Ort und ermöglicht eine sichere Authentifizierung im Hintergrund.